About from culture with love

Haltung & Motivation
Interkultureller Dialog ist für mich kein abstraktes Konzept, sondern eine Haltung. Eine Frage von Sichtbarkeit, Wertschätzung und Zugehörigkeit. Davon, ob Menschen sich in ihrer Lebensrealität gesehen fühlen oder nicht. Ich bin überzeugt, dass das Gefühl von Zugehörigkeit dort entsteht, wo Unterschiede nicht ausgeblendet, sondern selbstverständlich mitgedacht werden. Besonders im Kindesalter. Denn was Kinder früh als normal erleben, prägt ihr Bild von sich selbst und von anderen ein Leben lang. Vielfalt sichtbar zu machen ist für mich kein Zusatz, sondern eine Voraussetzung für echtes Miteinander.
from culture with love ist aus dieser Überzeugung entstanden. Aus dem Wunsch heraus, Sichtbarkeit zu schaffen, Wertschätzung erlebbar zu machen und Miteinander im Alltag zu stärken.

Meine Geschichte
Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem kulturelle Vielfalt selbstverständlich war. Schon in Kita und Schule wurden die Feste aller Kinder gefeiert, Geschichten geteilt und Unterschiede nicht erklärt, sondern gelebt. Niemand musste sich rechtfertigen oder erklären, alle gehörten dazu. Diese frühe Erfahrung von Sichtbarkeit und Normalität prägt mich bis heute. Erst später, in Deutschland, habe ich erlebt, wie sehr diese Selbstverständlichkeit fehlt und was es mit Kindern und Familien macht, wenn ihre Feste, Sprachen und Traditionen unsichtbar bleiben. Genau aus diesem Kontrast heraus ist der Wunsch entstanden, Räume zu schaffen, in denen alle gesehen werden.
Fachliche Expertise & Erfahrung
Ich verbinde fundierte wissenschaftliche Ausbildung mit langjähriger praktischer Erfahrung im interkulturellen Bildungsbereich. Ich habe Ethnologie, Arabistik und Pädagogik studiert und dadurch ein tiefes Verständnis für kulturelle Kontexte, religiöse Vielfalt und Bildungsprozesse entwickelt. Beruflich war ich viele Jahre in der Bildungs- und Integrationsarbeit tätig, unter anderem in der Begleitung internationaler Studierender, in der Flüchtlingsarbeit sowie in der Konzeption und Umsetzung interkultureller Bildungsangebote.
Meine Arbeit bewegte sich dabei stets an der Schnittstelle von Theorie, Praxis und Community-Arbeit: im direkten Kontakt mit Kindern, Familien, pädagogischen Fachkräften und Vertreter:innen unterschiedlicher kultureller und religiöser Kontexte. Diese Perspektive prägt from culture with love bis heute: fachlich fundiert, lebensnah und sensibel für reale Herausforderungen im Alltag.

Warum from culture with love?
Feste sind mehr als schöne Tage im Kalender. Sie sind Teil unserer Identität. Über sie erleben wir Zugehörigkeit, Familie, Tradition und Glauben. Wenn diese Feste im Alltag und in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden, bleibt auch ein Teil der Menschen unsichtbar. from culture with love setzt genau hier an. Nicht mit großen Programmen oder Belehrungen, sondern mit kleinen, ehrlichen Gesten. Eine Grußkarte. Ein kreativer Moment. Ein bewusstes Innehalten. Wertschätzung wird dabei nicht erklärt, sondern erlebt.
Mir war von Anfang an wichtig, einen Zugang zu schaffen, der niedrigschwellig, alltagsnah und für alle machbar ist. Grußkarten und kreative Bildungsimpulse sind vertraute Formate. Sie überfordern nicht, sie öffnen. Sie laden ein, hinzusehen, nachzufragen, ins Gespräch zu kommen. Wertschätzung ist dabei kein Zusatz, sondern der Ausgangspunkt. Wer gesehen wird, fühlt sich zugehörig. Wer andere sieht, entwickelt Empathie. So entsteht interkultureller Dialog nicht abstrakt, sondern im Alltag. Still, wirksam und nachhaltig.
Warum from culture with love?
Sichtbarkeit
Vielfalt beginnt dort, wo Menschen und ihre Lebensrealitäten wahrgenommen werden. Feste, Sprachen und kulturelle Bezüge sind kein Zusatz, sondern Teil dessen, wer wir sind. Sichtbarkeit bedeutet, diese Realität ernst zu nehmen und im Alltag Raum dafür zu schaffen.
Wertschätzung
Wertschätzung zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern im bewussten Hinsehen. Eine Grußkarte, ein anerkanntes Fest, ein gemeinsamer Moment senden eine klare Botschaft: Du wirst gesehen. Du gehörst dazu.
Dialog
Interkultureller Dialog entsteht nicht durch Belehrung, sondern durch Begegnung. Er beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Fragen stellen dürfen und Unsicherheiten abgebaut werden können.
Zugehörigkeit
Kinder und Erwachsene brauchen das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Zugehörigkeit wächst, wenn Unterschiede nicht übergangen, sondern selbstverständlich mitgedacht werden.
Respekt
Respekt bedeutet, andere Lebensweisen nicht bewerten zu müssen, um sie anzuerkennen. Es geht darum, Raum zu lassen für Verschiedenheit und dennoch Verbindung zu schaffen

