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Die 5 Schritte von der Angebotsfindung bis zur Bewerbung als Virtuelle Assistentin!

Die 5 Schritte von der Angebotsfindung bis zur Bewerbung als Virtuelle Assistentin!

Was braucht es, um als Virtuelle Assistentin zu starten?

 

Gerade zu Beginn einer Tätigkeit als Virtuelle Assistentin, ist die Frage des eigenen Angebots eine der schwerwiegendsten. Was sollte man anbieten? Lieber eine breite Palette oder eine kleine aber feine Auswahl? Was eignet sich besser um schnell Kunden zu finden? Welche Dienstleistungen sind besonders lukrativ?

Viele dieser Fragen haben sich die meisten am Anfang sicherlich mehrfach gestellt. Eine eindeutige Antwort darauf wäre wahrscheinlich das worauf du nun wartest, oder? Diesen Gefallen kann ich dir leider nicht tun aber ich kann dir einen Leitfaden an die Hand geben, mit dem du für dich herausfinden kannst, was für dich am besten geeignet ist. Klingt doch eigentlich noch viel besser als eine allgemeingültige Antwort, die sowieso nicht allgemeingültig sein kann, oder? 😊

 

#1 Werte und Stärken

Kennst du deine Werte und deine Stärken? Könntest du sie aus dem Stehgreif aufzählen, wenn man dich nachts um 3 Uhr danach fragen würde? Nein? Dann nimm dir die folgenden zwei Übungen einmal vor. Sie werden dir nicht nur Klarheit bringen, sondern auch dein Selbstwertgefühl nachhaltig stärken und den ersten Schritt in Richtung Positionierung ebnen, versprochen!

Aufgabe 1: Werte

Wähle zu jedem der folgenden Bereiche insgesamt 5 Werte aus, welche für dich in dem Bereich am wichtigsten sind:

  • Wofür stehst du
  • Kommunikation mit anderen
  • Umgang mit Menschen
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Job/Karriere

Aufgabe 2: Stärken

Bitte 3-5 Personen aus deinem Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen), dir schriftlich die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wenn du mich in drei Worten beschreiben müsstest, welche drei Worte wären das?
  • Wofür brenne ich?
  • Wofür schätzt du mich?

Sobald du alle antworten hast, nimmst dir ein extra Blatt Papier und schreibst die drei Fragen mit größerem Abstand zueinander auf. Dann schreibe die Antworten, unabhängig von wem sie kamen, zur jeweiligen Frage.

Im Anschluss dessen nimmst du dir das Blatt der ersten Aufgabe. Markiere die Wörter die sich von den beiden Blättern überschneiden farblich  und schreibe diese auf ein neues Blatt Papier. et voilà, das sind deine Werte und Stärken!

Expertentipp:

Werte und Stärken sind unglaublich wichtig für dein Business, denn Produkte oder Dienstleistungen kann man nachbauen, aber niemand ist wie DU! Deine Persönlichkeit ist Teil deines Produktes oder deiner Dienstleistung und genau das macht es so einzigartig. Durch das Kennen deiner Werte kannst du somit dein Alleinstellungsmerkmal entwickeln. Also go for it! 🧡

PS: Werte und auch Stärken verändern sich im Laufe der Zeit. Die Aufgaben können also gerne immer mal wieder wiederholt werden.

Expertentipp:

Du bist auf Instagram oder Facebook aktiv? Dann bastele und poste doch einfach mal deine Werte in einer schönen Grafik und frage deine Freunde, ob sie diese Werte bestätigen können? Wenn du nicht basteln möchtest, dann trag dich in meinen Newsletter ein und ich schicke dir die folgende Grafik als Vorlage für Canva*. Du kannst sie frei nach deinem Geschmack farblich oder auch inhaltlich an deine Werte anpassen.

#2 Recherche

Als ich noch im Angestelltenverhältnis war, habe ich ganz brav jeden Samstag die Stellenangebote in der Zeitung (ok, das ist schon eine Weile her) durchgelesen. Warum? Nicht weil ich auf der Suche nach einem neuen Job war, sondern weil ich den Markt für meinen Bereich analysiert habe. Gab es Arbeitgeber die immer wieder die gleiche Stelle ausgeschrieben haben? Welche Qualifikationen wurden vorwiegend für Stellen in meinem Bereich gefordert. Hatte ich diese Qualifikationen bereits oder war dafür noch eine Weiterbildung notwendig und so weiter. Das gleiche solltest du auch tun. Naja, vielleicht nicht in einer Zeitung aber dann eben beim Medium deiner Wahl. Für Virtuelle Assistenten*innen funktionieren Facebook Gruppen meiner Meinung nach ganz gut. Aber auch Instagram und LinkedIn sollte man nicht unterschätzen.

Dabei ist es unerheblich, ob du bereits dabei bist durchzustarten oder nicht. Es geht hier um eine Marktanalyse. Also darum, was der aktuelle Bedarf ist. Vielleicht findest du sogar heraus, was der ungefähre Stundensatz der meisten Personen ist oder was überhaupt nicht nachgefragt wird. Diese Informationen wirst du dann gleich für die nächste Übung brauchen.

 

#3 Sweet Spot

Der Sweet Spot wird dir dabei helfen, den optimalen Bereich oder den Querschnitt aus all den Fragen bezüglich deines Angebots zu ermitteln. Es würde zum Beispiel keinen Sinn machen, wenn du die Dienstleistung Podcastschnitt anbietest, obwohl dir die technische Bearbeitung als Solches überhaupt keinen Spaß macht. Du hast es dir aber ausgesucht, weil es gerade einen großen Bedarf dazu gibt und somit vermeintlich attraktiv ist. Die Strategie mag manchmal oder zumindest kurzfristig funktionieren, aber sicherlich nicht langfristig.

Um den Sweet Spot herauszufinden solltest du dir einmal auf einem Zettel die folgenden Fragen schriftlich beantworten. Dabei geht es vorerst nicht um Qualität sondern um Quantität. Lass deinen Gedanken freien Lauf und schreibe erstmal alles auf:

Schritt 1

  • Was du liebst
    • Was macht dir besonders viel Spaß? Worin gehst du auf?
  • Was du kannst
    • Was für Dienstleistungen könntest du anbieten? (Zähle hier mindestens 10 Dienstleistungen auf)
  • Was deine Rechnungen bezahlt
    • Für welche Dienstleistungen besteht ein Bedarf?

Schritt 2

  • Welche Tätigkeit liebst du besonders und was davon kannst du besonders gut?
  • Was kannst du besonders gut und wofür davon besteht ein Bedarf?
  • An welchen der Tätigkeiten die du besonders liebst, besteht ein Bedarf?

Schritt 3

Gibt es Tätigkeiten die bei allen drei Fragen bei Schritt 2 als Antwort genannt werden?

  • Dann ist das der nächste Schritt in Richtung Angebotsfindung und Positionierung!

Als großer Gary Vee Fan, kann ich euch dieses passende Zitat nicht vorenthalten, also go for it!

The No. 1 thing that you can do is … you need to decide what’s the one thing that you are better at than anything else … and you need to become the extreme version of that. – Gary Vee

#4 Portfolio

Du kennst nun deine Stärken und Werte, du weißt wie der Markt aussieht und du hast herausgefunden was du besonders gut kannst, für das außerdem auch noch ein Bedarf besteht. Super! Wenn jetzt die ersten Jobausschreibungen auftauchen, kommst du aber dennoch nicht unbedingt weiter. Zumindest wenn man es professionell angehen möchte (dies ist meiner Meinung nach die erfolgsversprechendere Herangehensweise, aber natürlich nicht der einzige Weg).

Daher empfehle ich dir, dir unbedingt ein visuell ansprechendes Portfolio anzulegen. Mach es dir nicht unnötig schwer und nutze dafür einfach eine Vorlage aus Canva. Es gibt Unzählige und du musst dich daher nicht mit Word abmühen, um ein ansprechendes Layout zu zaubern. Die kostenlose Version von Canva reicht dafür völlig aus. Wenn du noch ein paar Tipps und Tricks für die kostenlose Version von Canva brauchst, dann schau doch gerne mal auf meinem Blogartikel vorbei. Sollte dich Canva* so überzeugt haben, kannst du über diesen Link einen kostenlosen Probemonat der Proversion bekommen.

Mit deinem fertigen Portfolio kann es dann endlich auf Kundenfang oder auch auf Kundenakquise in den unzähligen VA-Gruppen auf Facebook gehen.

Hier zwei tolle Facebookgruppen, in denen ich selbst auch aktiv bin:

 

#5 Weiterbildung

& Herzenstipp aber wohl kein Geheimtipp mehr…

Diese Tipps helfen dir bestimmt schon weiter, aber das reicht noch nicht aus, um dein VA-Business zu starten. Es gibt einige Tools die man kennen sollte sowie rechtliches, bürokratisches aber auch technisches Wissen, wie den Bau einer Webseite, den man nicht unterschätzen sollte.

Ich habe bewusst Geld in meine Weiterbildung zur Virtuellen Assistenz in die Hand genommen, um möglichst effizient und mit einer tollen Community zu starten. Das eine sind die Hard Facts oder auch das Fachwissen, welches man sich natürlich auch selbst (müheselig) Schritt für Schritt zusammensuchen und aneignen kann. Das andere ist jedoch eine Community, die als Unterstützung einfach unbezahlbar ist.

Um zeiteffizient und nicht alleine zu starten, habe ich ich bewusst den Kurs von Nadine Abdussalem ausgewählt, bei dem mir alle notwendigen Schritte in den Start als Virtuelle Assistentin optimal strukturiert gezeigt wurden. Neben der Fachlichkeit, haben mich vor allem die Herzlichkeit angesprochen. Und genau das ist das was ich in Punkt #1 bereits zum Thema Einzigartigkeit und Persönlichkeit geschrieben habe. Bestimmt mögen viele Menschen in der Lage sein einen solchen Kurs anzubieten, aber Nadine ist eben die einzige, die ihn so anbietet wie sie ihn eben aufgrund ihrer Persönlichkeit anbietet.

Nadine Abdussalams Onlinekurs* (Virtual Assistent Woman) ist daher eine absolute Herzensempfehlung, wenn auch kein Geheimtipp mehr!

PS: Zum Sweet Spot hat mich übrigens auch die liebe Nadine Abdussalam inspiriert 🧡

Habt ihr Fragen? Fehlt euch ein Thema oder ist etwas unklar geblieben? Dann kommentiert gerne oder schreibt mich direkt an!

🧡

*Affiliate Link von wenigen sehr ausgewählten Produkten zu denen ich zu 100 % stehe. Damit hilfst du mir auch weiterhin gut recherchierte Artikel für dich zu verfassen, für dich ändert sich am Preis nichts. DANKE 🙂

 

Cover Photo by Lukas Bato on Unsplash

 

3 Tipps wie wir aus der Corona-Krise etwas Gutes machen können!

3 Tipps wie wir aus der Corona-Krise etwas Gutes machen können!

3 Tipps wie wir aus der Corona Krise etwas Gutes machen können!

Vorab, ich möchte niemanden der die Erkrankung durchlebt oder vielleicht sogar einen lieben Menschen verloren hat hier weismachen, dass Corona ein Segen ist. Ich möchte aber, dass wir versuchen das Beste daraus zu machen. Das der Virus hier in Deutschland angekommen ist, daran können wir nichts ändern oder gar die Zeit zurückdrehen.

Ich möchte Dir hiermit ein 3 konkrete Tipps geben, wie du das Beste daraus machen kannst!

 

#1 Distanz, die Nähe schafft!

Wann hast du das letzte Mal deine Eltern angerufen? Oder eine Karte an einen Menschen geschrieben, den du lange nicht gesehen hast? Ich nehme mir das neben Kinderbetreuung und Arbeiten mindestens einmal die Woche vor. Das Telefonieren funktioniert ganz gut. Zugegebenermaßen ist das jetzt auch nicht eine wirklich große Herausforderung. Aber man vergisst sie dennoch recht schnell. Ein Herzensmensch aus meinem Umfeld hat es sogar geschafft, mir innerhalb von zwei Wochen drei Karten zu schreiben. Neben der Freude die sie mir damit geschenkt hat, motiviert es mich ungemein, auch das anzugehen! Um die Latte gleich noch ein Stückchen höher zu legen, sie hat eine der Karten sogar selbst gebastelt. Die Ausrede man hätte aktuell keine Möglichkeit eine Karte zu kaufen fällt daher schon mal aus. Auch die Ausrede, dass man nicht mit vielen Menschen am Postschalter stehen will, um dort Briefmarken zu kaufen ist raus. Schon mal von Briefmarken zum selbst ausdrucken gehört? Du hast keinen Drucker? Dann wäre es jetzt an der Zeit mal ein Gespräch (mit gebührendem Abstand) mit dem Nachbarn zu führen, um ihn oder sie zu bitten dir deine Briefmarken auszudrucken. Du siehst, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

PS: Für die ganz Digitalen unter euch, man kann Postkarten auch im Netz gestalten und verschicken lassen von entsprechenden Anbietern.

 

#2 Frühjahrsputz

Der Frühling steht vor der Tür, eigentlich somit auch der alljährliche Frühjahrsputz. Aber mit den ersten Sonnenstrahlen setze zumindest ich mich lieber mit einer Freundin in ein Café, um die Sonnenstrahlen aufzusaugen und zu quatschen. Natürlich kann ich meinen Kaffee auch selbst kochen, mich in den Garten setzen und Selbstgespräche führen, aber seien wir ehrlich, das ist nicht dasselbe! Lasst uns die Zeit doch daher ganz explizit und vor allem strategisch für den Frühjahrsputz nutzen. Strategischer Frühjahrsputz?! Ja genau, du hast richtig gelesen. Wir putzen nicht einfach drauf los, wir haben ein Konzept dafür. Und wenn wir schon nicht die ersten Sonnenstrahlen mit Freunden genießen können, dann holen wir uns die Sonne ins Haus!

Was du dafür brauchst um loszulegen:

  • Gute-Laune-Playlist zusammenstellen
  • Putzmittel kaufen
  • Wohlfühlklamotten rausholen
  • Duftlampe

Vorgehen:

  • Suche dir das kleinste (oder am schnellsten zu säubernde) Zimmer aus
  • Dann nehme dir den Raum vor, der am meisten Arbeit benötigt
  • Fange beim Saubermachen immer oben an
  • Mache einen Stapel von Dingen, die du seit einem Jahr nicht gebraucht hast
  • Schmeiß deine Playlist an!
  • Nutze eine Duftlampe mit einem Zitrusduft

Das Vorgehen hat folgenden Hintergrund:

  • Durch das Säubern des kleinsten Raumes hast du direkt ein Erfolgserlebnis und bist voller Motivation nun auch den größten Raum anzugehen.
  • Wenn du zuerst unten anfängst musst du den Bereich ggf. nochmal putzen. Denn wenn du den oberen Bereich sauber machst, fällt der Dreck ja nach unten auf den bereits gesäuberten Bereich. Schwerkraft und so 😊
  • Zitrusdüfte regen das Gemüt an, beleben und erfrischen und haben dabei auch noch eine reinigende Wirkung. Besser geht’s ja eigentlich nicht!
  • Deine Gute-Laune-Playlist tut ihr Übriges
  • Zu guter Letzt spendest, schmeißt oder verkaufst du alles was du länger als ein Jahr nicht genutzt hast!

Damit wird dein Frühjahrsputz zum Kinderspiel!

 

#3 alten Hobbies wieder nachgehen!

Wann hast du das letzte Mal gepuzzelt? Ein Lettering für einen Herzensmenschen angefertigt? Ein Bild gemalt? Ein Buch gelesen?

Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Vielleicht brauchst du noch ein paar Inspirationen. Dann möchte ich dir eine kürzlich entdeckte Handlettering-Expertin (Elaine – alias Nane Big Mountain) vorstellen, die aktuell eine ganz tolle Idee verfolgt. Sie motiviert Menschen, sich ermutigende Sprüche auszudenken und an allen möglichen (erlaubten) Orten sichtbar zu machen. Der einfachste Weg ist ein solches Lettering an das eigene Fenster zu hängen. Eine weitere wäre, mit Kreide auf den Fußweg ein tolles Lettering zu hinterlassen. Oder wie die besagte Freundin, die mir eine selbstgemalte Karte geschrieben hat. Zudem ist es auch für Anfänger schnell zu erlernen. Elaine gibt dazu zum Glück ein paar tolle Anleitungen auf YouTube. Ihre Aktion findet jedoch auf Instagram statt. Schau mal bei ihr vorbei und lass dich inspirieren!

 

Es gibt noch so viel mehr an Möglichkeiten! Was konntest du positiv aus der Corona Krise ziehen?

 

 Zu guter Letzt…

Zu guter Letzt, kein Tipp aber eine Beobachtung die gerade nicht nur ich mache. Wann habt ihr das letzte Mal einen Kondensstreifen eines Flugzeugs am Himmel gesehen? Wann konnte man das letzte Mal das glasklare Wasser in Venedigs Kanälen sehen? Stickstoffdioxide sollen sich auch schon verringert haben.

Es hat also zumindest aktuell einen positiven Effekt auf unsere Umwelt. Somit besteht ein Funken Hoffnung, dass die Menschheit aus dieser Krise lernen könnte…